Datum/Zeit
Date(s) - 25/10/2022
19:00 - 20:00

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Alle reden zurzeit über einen späteren Kohleausstieg, um über die Runden zu kommen und gleichzeitig ist die Klimakrise mit ihren Dürren so stark wie noch nie zu spüren. Welche Folgen haben Tagebaue der Kohleindustrie in unserer Landschaft schon heute, zum Beispiel auf unseren Wasserhaushalt und welche Rolle spielt der Klimawandel dabei?

Heide Schinowsky ehemalige Abgeordnete im Brandenburger Landtag für BÜNDNIS90/DIEGRÜNEN und aktuell im Vorstand des Kreisverbands Spree-Neiße verfolgt seit vielen Jahren wie Klimakrise und Tagebaue zu Wasserknappheit und Wasserverschmutzung in der Lausitz führen.

Wenn die Kohle abgebaggert ist, bleibt ein Loch im Boden. Die einfachste Variante ist es, dieses Loch mit Wasser zu füllen: ein Tagebaurestsee entsteht. In der Lausitz soll so die größte Wasserlandschaft Europas entstehen. Doch ist das alles so einfach? Und wie gut ist dies in Zeiten von Klimakrise und Wasserknappheit umsetzbar?

Klar ist bereits jetzt, dass durch den Klimawandel die Verdunstungsrate in der Region deutlich ansteigt. So musste die Flutung des Cottbuser Ostsees – er soll der größte künstliche See in Deutschland werden – nach wenigen Tagen wieder gestoppt werden, da das Wasser fehlte.

In diesem Vortrag erhaltet Ihr einen Einblick zur Zukunft des Wasserhaushalts in Zeiten von Klimakrise und Braunkohlefolgelandschaften am Beispiel der Lausitz und sammelt gleichzeitig einen Haufen Argumente gegen fossile Brennstoffe, um sich für eine alternative Zukunft einzusetzen!

Heide Schinowsky engagiert sich seit vielen Jahren zum Thema Braunkohletagebaue und deren Auswirkungen auf den Wasserhaushalt. Sie ist im Vorstand bündnisgrüner Kreisverband Spree-Neiße und geschäftsführende Vorsitzende des Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. (MRZ).

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