Datum/Zeit
Date(s) - 24/05/2024 - 27/05/2024
18:30 - 13:30

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Viele alternative Projekte kennen das Dilemma: Wir wollen ein gleichberechtigtes, hierarchiefreies Miteinander aufbauen.Gleichzeitig gibt es Menschen mit viel Gestaltungskraft und -kompetenz und Menschen, die andere Stärken haben. Daraus resultieren informelle Rangordnungen, gegenseitige Vorwürfe und Rangeleien. Selten wird damit konstruktiv umgegangen.Wie kann eine Gemeinschaftskultur und -struktur aufgebaut werden, in der diese Themen auf eine neue Art angegangen werden? Kann eine Kultur aufgebaut werden, die alle Beteiligten in ihre Kraft bringt – die Zurückhaltenderen “empowert” und die Menschen mit Gestaltungskraft wertschätzt? Welchen Umgang mit dem Thema braucht es auf Seiten der “Wirkmächtigen”? Wie können wir unsere Verschiedenartigkeit konstruktiv nutzen?Wir reflektieren in diesem Seminar unsere eigenen Erfahrungen, erforschen sie mit den Methoden des Prozessarbeit nach Arnold Mindell (Deep Democracy) und lassen uns inspirieren von dieser tiefenpsychologischen Sichtweise auf das Thema “Rang und Privilegien”. Während die Prozessarbeit einen neuen Bewusstseinsansatz vermittelt, eröffnet die Soziokratie als Modell für eine Organisationsstruktur einen Ansatz, wie die geeignete Wahl von Strukturen dazu beitragen kann, möglichst viele Menschen in ihre Kraft zu bringen.Ziel des Seminars ist auf der persönlichen Ebene, dass die Teilnehmenden sich ihres eigenen Ranges und der Chancen und Heraus-forderungen, die darin liegen, bewusst werden. Für die konkrete Arbeit der Seminarteilnehmenden in Gemeinschaften, Gruppen und Teams soll das Seminar dazu beitragen, das Thema “Rang und Macht” aus der Tabu-Zone zu befreien und Anregungen dazu geben, wie eine konstruktive Kommunikation über diese Themen in Projekten möglich werden könnte.

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