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Date(s) - 20/08/2026 - 21/08/2026
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Thunbergs Klimaaktivismus begann während der Dürre- und Hitzewelle 2018, die weite Teile Europas erfasst hatte, und drei Wochen vor der Wahl zum Schwedischen Reichstag. Am 20. August 2018, dem ersten Schultag nach den Ferien, platzierte sie sich mit einem Schild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ („Schulstreik für das Klima“) vor dem Schwedischen Reichstag in Stockholm. Zunächst agierte sie allein. Am ersten Tag berichteten mehrere schwedische Medien über Thunberg, so unter anderem das schwedische Boulevardblatt Aftonbladet auf seiner Internetseite und die Zeitung Expressen. Am nächsten Tag war Thunberg auf der Titelseite der Stockholmer Regionalausgabe von Dagens Nyheter abgebildet. Thunberg berichtete von ihrer Aktion auf ihrem Twitter-Konto, das allerdings laut einer Auswertung des Onlineportals Faktenfinder der ARD-Tagesschau damals sehr selten genutzt wurde und nur eine geringe Verbreitung erfuhr. In Deutschland veröffentlichte am 27. August Die Tageszeitung einen ersten Bericht. Sowohl ihre Eltern als auch ihre Lehrer kritisierten laut der Berichte ihren Streik, unterbanden ihn aber nicht. Sie führte diesen Schulstreik bis zur Wahl zum Schwedischen Reichstag am 9. September 2018 täglich durch und nach der Reichstagswahl nur noch einmal pro Woche am Freitag.

Ihre Fähigkeit, Menschenmengen zu begeistern (darunter nicht nur Jugendliche und junge Erwachsene), zeigte sie bei einem Auftritt bei Extinction Rebellion in London am 31. Oktober 2018.

Als Klimastreikerin fand Greta Thunberg ab November 2018 Nachahmer, zunächst in Schweden, wo sich bald Schülerinnen und Schüler vor den Rathäusern von rund hundert schwedischen Kommunen ihrem Protest anschlossen. Es folgten gleichartige Aktionen unter anderem in Australien, Belgien, Frankreich, Finnland und Dänemark. Die Jugendlichen, bei denen die Botschaft Thunbergs, sich die Zukunft nicht stehlen zu lassen, Anklang fand und findet, organisieren sich unter dem Hashtag .

In Australien streikten am 30. November 2018 mehr als 10.000 Schüler gegen den Klimawandel. An diesem Tag waren es allein in Belgien mehr als 1.000 Schüler, die gegen den Klimawandel streikten. Premierminister Scott Morrison kommentierte die Entwicklung in seinem Land mit den Worten: „Wir wollen mehr Lernen und weniger Aktivismus in der Schule.“ Die Kinder sollten zur Schule gehen. Thunberg erwiderte via Twitter: „Tut uns leid, Mr Morrison. Können wir nicht erfüllen.“ Ähnlich wie ihr australischer Amtskollege argumentierte im Februar 2019 auch die damalige britische Premierministerin Theresa May. Bis Anfang Dezember 2018 hatten sich dem Aufruf weltweit mehr als 20.000 Schüler in rund 270 Städten angeschlossen. Auch in Deutschland bestreikten Schüler in verschiedenen Städten den Unterricht.

https://en.wikipedia.org/wiki/Greta_Thunberg#Strike_at_the_Riksdag

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