Dieses Jahr gibt es das erste Sommer-Workcamp von morgen für Junge Erwachsene zwischen 15 und 25 im Schwarzwald. Ende August geht es 7 Tag um regionales, solidarisches Wirtschaften, deine inneren Talente und die Chancen eines Dorfes von morgen. Du lernst alle Berufsfelder kennen, die du in einer assoziativen Welt brauchst und findest in einem Berufungscoaching die richtigen Fragen für deinen Lebensweg.

Die Teilnehmenden haben einen Mitgliderbioladen entdeckt und lernen das Konzept kennen.

Das Camp ist Teil der “Grünblick” Bewegung des Starkmacher e.V. aus Mannheim und findet neben 10 anderen jährlich statt.

Zeit und Ort

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Thema:

Auf dem Workcamp von morgen begleiten und zwei Themen

  1. Du und deine Berufung
  2. Die Welt und unsere Herausforderungen

1. Berufung von morgen

Unsere Welt ist längst zu komplex, als dass man sie in 30 Jahre alten Schulsystem und Büchern erlernen könnte. Kein Wunder, dass viele von uns dass Gefühl haben, in Schule, Ausbildung und Studium eher etwas zu verpassen als etwas erfüllendes zu lernen.

Dem eigenen Sinn, einem lebendigen Leben wollen wir Raum geben für eine Woche. Was lebt in dir und mir? Was verbindet uns, was macht uns vielfältig erkunden wir in Peer-Coachings und am Ende in einem Wandercoaching, angeleitet von Moving Mountains?

2. Regionales, solidarisches Unternehmertum

Noch nie gab es so viel Wohlstand weltweit und dieser war auch noch nie so ungerecht verteilt. Die Globalisierung führt zu einem steigenden ökologischen Fußabdruck, Umweltzerstörung, Arbeitsplätze gehen verloren und die Länder unterbieten sich gegenseitig im Lohndumping.

Die Lösung liegt zum großen Teil in regionalen, starken Wirtschaftsbündnissen unter gleichberechtigter Einbeziehung der Konsument*innen, sogenannten Assoziationen. Dafür wollen wir bei diesem Workcamp smarte Landwirt*innen, Handwerker*innen und lokale Unternehmer*innen finden und engagierte Bewohner*innen und Konsument*innen.

Ein konkretes Beispiel sind die solidarischen Landwirtschaften (SoLaWi). Im englischen Comunity Supported Agriculture (CSA), also gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft. Das Konzept können wir aber über die Landwirtschaft hinaus erweitern. Mit “Teikei” gibt es bereits einen gemeinschaftsgetragenen Kaffeehandel. Unter “CSX” können wir also alles verstehen, was Comunity Supported ist. Wir nennen das “Comunity Entrepreneurship”, wenn aus einer Gemeinschaft heraus etwas gegründet wird.

Wir schauen uns also viele regionale Betriebe an, lernen Berufe kennen und kommen mit ihnen ins Gespräch, wie sie unterstützt und vernetzt werden können. Wir Träumen viele verbindende Träume.

Methoden: Oasen spiele

Es ist ein Workcamp und in dem Ökodorf, in dem wir leben, werden wir sicherlich hier und da etwas mithelfen.

Unsere “Arbeit” besteht jedoch im Spielen: Wir sammeln Geschichten, Träume, Herausforderungen, schaffen Wunder und reflektieren darüber.

Einen möglicher, groben Ablauf schildert die folgende Grafik.

Möglicher Inhalt der 7 Tage

Die Zeit der System und Besserwisser ist vorbei. Wir lernen von der Lebenserfahrung der Handwerker*innen, Landwirt*innen, Dorfbewohner*innen und allen Menschen, die wir begegne. Mal schauen was entsteht.

Die Methoden nennt sich Oasen-Spiele und wird von Ideen³ e.V. in Deutschland schon lange ausprobiert:

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