Wir haben heute fristgerecht unsere Projektskizze für innovativen Klimaschutz beim Bundesumweltministerium (BMU) eingereicht und dabei für deine Stadt vorgesorgt: Damit auch bei dir die Wandelbewegung, Do-it-Yourself Projekte und klimafreundliche Konsummöglichkeiten sichtbar werden, bekommst du 6000 € als unkomplizierte Unterstützung, wenn du deine Stadt auf der Kartevonmorgen.org kartierst und lokal verbreitest!

Frühestens ab 2021 liegt die Bewilligung vor, und die Finanzierung wäre gesichert. Mit der Kartierung kann ehrenamltich natürlich schon vorher begonnen werden.

Wenn du überlegst, selbst dieses Projekt in deiner Kommune an zu stoßen, solltest du hier weiterlesen:

Warum fördert das BMU uns?

Es geht um Klimaschutz und wie wir bis 2050 ein klimaneutrales Deutschland erreichen. Hier sucht die Bundesregierung innovative Lösungen und möchte sie fördern und wir wollen 100 Regionalredaktionen zur Vernetzung und Verbreitung eines klimafitten Lebenstils in den nächsten 3 Jahren aufbauen.

Mit der Karte von morgen wollen wir pro Stadt 1.000 tCO2äq einsparen. (Zum Vergleich, der durchschnittliche ökologische Fußabdruck in Deutschland liegt bei 11 tCO2äq/Jahr.) In ländlichen Gegenden können Dörfer zusammengefasst werden, bzw. in Großstädten gibt es eine Regionalredaktion pro Stadtteil. Dazu wollen wir folgende vier Handlungsmöglichkeiten mit unterschiedlichem Einsparungspotential in jeder Stadt aufgreifen:

  1. Verpackungsfrei(er) und plastikarm leben (5%)
  2. Regionale und saisonale Lebensmittel kaufen (20%)
  3. Stark reduzierter Fleischkonsum (65%)
  4. Kleidertausch, Second-Hand und Sharing Economy (10%)

Was machen Regionalredaktionen

In den nächsten drei Jahren können 100 Kommunen/ Städte/ Dörfer/ Regionen von dieser Kooperation profitieren. Wenn du uns in dieser frühen Phase unterstützt, bist du auf jeden Fall dabei!

Aufgaben:

  • Onlinekartierung von Initiativen, Unternehmen und Veranstaltungen, die sich für einen nachhaltigen Wandel einsetzen.
  • Informelle Netzwerke bilden und Stakeholder zusammen bringen um Synergien zu ermöglichen.
  • Lokale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die vier Handlungsmöglichkeiten machen. (Ca. einen Post pro Woche)
  • Die Karte lokal an mind. 10.000 Menschen verbreiten und bekannt machen, z.B. in dem sie als A3-Flyer gedruckt und strategisch sinnvoll ausgelegt wird.
  • Etwa 1500 € Spenden sammeln von der Gemeinde, regionalen Unternehmen und Bürger*innen.

Unterstützung

Ein erfahrenes Team von “Einmal ohne, bitte“, der Gemeinwohlökonomie, den Transition-Town-Initiativen, FairNETZt-Lörrach und der Karte von morgen unterstützt dich mit

  • Pressetexten, Bildern und regionalen Verbreitungsstrategien
  • Fundraising- und Kooperationstrategien mit Stadtverwaltung und Unternehmen zur Verstetigung
  • Designvorschlägen und Kartenerstellungstipps
  • 6000 € Startbudget (für ein Minijob, Sachkosten etc.)

Gerne kannst du dich auch gleich als Regionalpilot*in registrieren.

Vielen herzlichen Dank für deine Unterstützung!

euer Helmut und die Antragsbündnis

Projektpartnernetzwerk

Diese Initiativen, Netzwerke und regionalen Partner sind bei der #KlimafitKarte bereits dabei und haben ein Letter of Intent mitgeschickt:

Große Karte öffnen

Offizielle Projekt-Zusammenfassung

Deutschlandweit ist die Kartevonmorgen.org bereits als Orientierungshilfe für klimaentlastendes Leben bekannt. In einigen Kommunen werden die lokalen Konsumführer schon erfolgreich genutzt, online und  zum Teil gedruckt im Stadtplanformat. Dadurch wurden in den letzten 5 Jahren bereits knapp 20.000 t CO2 eingespart. Hauptziel ist nun, dieses Erfolgskonzept zu verbreiten und Bürger*innen in weiteren 100 Regionen zu erreichen und es ihnen zu ermöglichen ihren Beitrag zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes zu leisten. Darüber hinaus wird die Nachhaltigkeitsbewegung digital vernetzt, sodass Treibhausgaseinsparungsmöglichkeiten und vielfältige Nachhaltigkeitsaspekte zu Unternehmen gesammelt, ausgewertet und über verschiedene Plattformen geteilt werden können.

Viele Verbraucher*innen äußern eine hohe bis sehr hohe Bereitschaft zum klimaentlastenden Konsum. Empirische Studien zeigen jedoch immer wieder, dass diese Bereitschaft nur in reales Handeln mündet, wenn der Aufwand und die Kosten in einem kalkulierbaren Rahmen bleiben.

Unvollständige Informationen und zu überbrückende Diskrepanzen zu bisherigen Konsumroutinen sind maßgebliche Hemmnisse für Verbraucher*innen. Die digitale “Karte von morgen” vereinfacht und ermöglicht informierte Kaufentscheidungen, die CO2 Emissionen vermeiden. Verbraucher*innen können klimafreundliche Alternativen in ihrer Region entdecken und die Hebelwirkung von lokalem klimaentlastenden Konsum potenzieren.

Unser Vorhaben mindert Unsicherheiten der Konsumenten hinsichtlich der Klimawirkung ihrer Kaufentscheidungen, indem durch technische Schnittstellen zu mind. 10 verifizierten Datenquellen (z.B. Prüfsiegel von Ökoverbänden, GWÖ-Zertifizierungen) eine verlässliche Entscheidungsgrundlage geschaffen wird.

Zur bundesweiten Verbreitung werden im Förderzeitraum die nachhaltigen Angebote in 100 deutschen Städten, Gemeinden und Regionen erfasst und mit der „Karte von morgen“ digital und als Print publiziert. Nach Vorhabenende werden die Projekte von qualifizierten lokalen Partnern eigenständig weitergeführt und ausgeweitet. Hierbei wird auf die Kooperation mit bundesweiten Netzwerken und Multiplikator*innen, sowie auf die fünfjährige Erfahrung der erfolgreichen Implementierung der Karte von morgen in zehn Pilotkommunen, aufgebaut.

Durch veränderte Konsumroutinen werden über die Wirkdauer der Maßnahmen kumulierte THG-Einsparung in Höhe von mindestens 100.500 tCO2äq allein im Projektzeitraum induziert. Zudem werden Strukturen, Handlungs- und Konsumroutinen etabliert, die über den Vorhabenzeitraum hinaus wirken und auch die langfristigen Ziele der Bundesregierung zur Klimaneutralität 2050 unterstützen.

Was genau soll erreicht werden?

Wer mehr in die Details und Visionen einsteigen will, lese gerne folgende zwei Artikel: